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Werbe-SDKs leiten Standortdaten ungefragt weiter

Eine Untersuchung der Electronic Frontier Foundation hat enthüllt, dass vier populäre Werbe-SDKs Standortdaten standardmäßig über den Real-Time-Bidding-Kanal an Datenbroker weiterleiten. Die betroffenen SDKs sind InMobi, BidMachine, HyBid und Petal Ads.…

Eine Untersuchung der Electronic Frontier Foundation hat enthüllt, dass vier populäre Werbe-SDKs Standortdaten standardmäßig über den Real-Time-Bidding-Kanal an Datenbroker weiterleiten. Die betroffenen SDKs sind InMobi, BidMachine, HyBid und Petal Ads. Das Problem liegt darin, dass Entwickler oft nicht bemerken, dass ihre Apps unfreiwillig Nutzerdaten weitergeben, da die Dokumentationen der SDKs entweder unvollständig oder fehlerhaft sind.

Diese Problematik ist besonders für Entwickler von Apps relevant, die auf Werbe-SDKs angewiesen sind. Es ist wichtig, die Datenschutzaspekte genau zu prüfen und sich nicht blind auf die Dokumentationen der Anbieter zu verlassen. Wenn du Entwickler bist, solltest du genau hinschauen und sicherstellen, dass deine App keine unerwünschten Datenlecks aufweist. Eine gründliche Überprüfung der SDKs und ein Verständnis der Datenflüsse können dabei helfen, ungewollte Standortdatenweitergaben zu verhindern.

Quelle: heise online